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    Hier wirds manchmal teuer

Schlüsselnotdienste

Die Tür fällt ins Schloss. Der Schlüssel liegt auf dem Küchentisch. Wenn kein Schlüssel beim Nachbarn deponiert ist, muss ein Schlüsselnotdienst her. Die speziell ausgebildeten Handwerker können nahezu jedes Schloss in wenigen Minuten öffnen. Doch Vorsicht, das böse Erwachen kann mit der Rechnung kommen.

Erfahren Sie, was Ihnen die Verbraucherzentralen raten und wie Sie vorsorgen können, wenn Sie sich einmal aussperren!

Sorgen Sie für den Fall der Fälle richtig vor

Sie sollten folgende Vorbereitungen treffen.

Die günstigste Lösung sich vor dem Aussperren aus der eigenen Wohnung zu schützen, ist das Deponieren eines Ersatzschlüssels bei Nachbarn, Freunden oder Verwandten.

Die Verbraucherzentralen empfehlen sich vorab über einen preisgünstigen Schlüsseldienst in der näheren Umgebung zu informieren. Diese Information sollte man allerdings nicht in der Wohnung aufbewahren.

Im Fall der Fälle raten die Verbraucherzentralen

Informationen der Verbraucherzentralen

  • Ruhe bewahren und nicht überstürzt handeln.
  • Einen Schlüsseldienst in der Nähe auswählen. Nicht gleich den ersten Anbieter aus dem Branchenbuch wählen. Hier versuchen sich Anbieter zu positionieren, die sich mehrere „As“ in den Namen nehmen, um möglichst weit vorne zu stehen. Tests der Verbraucherzentralen ergeben, dass diese Notdienste nicht zu den günstigsten gehören. Immer fragen, von wo der Nothelfer kommt, nicht auf die angegebene Ortsvorwahl vertrauen, die muss keinen Aufschluss über den tatsächlichen Anfahrtsweg geben.
  • Dienstleistungen außerhalb der normalen Öffnungszeiten vermeiden. Es ist deutlich günstiger, bei Freunden oder der Familie zu übernachten und die Tür am kommenden Tag von einem örtlichen Schlüsseldienst öffnen zu lassen.
  • Alternativen zum Tür-Aufbrechen prüfen. Manchmal kann das Einschlagen einer kleinen Scheibe günstiger sein als der teure Schlüsselnotdienst.
  • Erst mehrere Angebote inklusive Anfahrt einholen und die Preise vergleichen.
  • Die Kosten eines Schlüsseldienstes, am besten einen Festpreis, vorab am Telefon, wenn möglich unter Zeugen vereinbaren.
  • Unbedingt die Arbeiten beaufsichtigen, um unnötig teure Arbeiten zu vermeiden. Es ist bei einer zugeschlagenen Tür meist nicht notwendig, das Schloss aufzubrechen. Auch bei einem abgebrochenen Schlüssel im Zylinder muss kein neues Schloss eingebaut werden, da die Reste leicht entfernt werden können.
  • Bei einer offensichtlich überhöhten Rechnung, höchstens eine Anzahlung leisten. Die Rechnung bei anderen Schlüsseldiensten, den Handwerkskammern oder Verbraucherzentralen überprüfen lassen. Auch juristisch ist ein Vorgehen möglich und bei entsprechenden Vorraussetzungen Erfolg versprechend

Aber haben Sie auch an Ihren Hausrat gedacht?

Wenn Sie diese Tipps beherzigt haben, werden Sie sich auch bestimmt nicht mehr aussperren. Aber denken Sie auch daran, den Hausrat Ihrer Wohnung abzusichern - mehr hierzu erfahren Sie über die Infobox auf der rechten Seite!