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    Tipps für Tierhalter

    Haustierhalter sind die gesünderen Menschen.

Tipps für Tierhalter

Mensch und Tier leben seit Jahrtausenden zusammen und bilden enge Lebensgemeinschaften. Im Jahr 2004 lebte statistisch gesehen etwa in jedem zweiten Haushalt ein Tier. An der Spitze liegen Katzen mit 7,2 Mio., gefolgt von 5,8 Mio. Kleintieren, wie Kaninchen oder Meerschweinchen. Auf dem 3. Platz sind die Hunde mit 5,0 Mio.

Haustierhalter sind die gesünderen Menschen

Gute Gründe für die Haltung von Haustieren

Diese Tiere leben aus gutem Grund bei uns. Sie wirken als Therapie und Haustierbesitzer leben gesünder! Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesforschungsministeriums. Bei Menschen ohne Haustiere lag die Zahl der Arztbesuche um 18,5 % höher als bei denen mit Tieren. Einsamen, depressiven oder älteren Menschen tut die Gesellschaft von Tieren besonders gut. Sie vermitteln emotionale Nähe, Wärme und Anerkennung, können Ängste lindern und Hunde fungieren als Beschützer.

  • Tiere strukturieren den Alltag. Deshalb fördert der Umgang mit dem Tier soziale Fähigkeiten wie Toleranz, Rücksichtnahme, Fürsorge oder Verantwortungsbewusstsein.
  • Kinder lernen durch die Pflege eines Haustiers Verantwortung zu übernehmen. Für Jugendliche kann es der gute Freund sein, für Singles der Anlass aus sich herauszugehen, für Ältere ist es der Seelentröster.
  • Eine besonders enge Bindung entwickelt man zu Tieren, die man streicheln kann. Der Körperkontakt und das Streicheln unterstützen den Abbau von Aggressionen und helfen bei der Stressbewältigung.
  • Insbesondere Hunde zwingen ihre Besitzern bei jedem Wetter nach draußen. Das stärkt Abwehrkräfte, Kreislauf, Muskeln und Gelenke, führt zu vermehrter körperlicher Bewegung, was sich wiederum positiv auf ihr Schlafverhalten auswirkt, ein Sicherheitsgefühl gibt und Sozialkontakte fördert.

Tierisch fit durch den Winter

Das können Sie tun, um Ihren Hund gesund und fit durch den Winter zu bringen.

Gerade die kalte Jahreszeit birgt einige Gefahren für Ihren Hund. Denn Hunde sind dem kalten Wetter barfuß ausgesetzt. Nur ihr Fell bietet Schutz. Gegen die Kälte und Nässe des Winters reicht das manchmal nicht. Das kann einer der Gründe sein, weshalb die Wartezimmer der Tierärzte in der kalten Jahreszeit oft voll sind.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht zuviel und vor allem keinen Schnee an gestreuten Straßen und Wegen frisst. Zum einen kühlt er davon aus, zum anderen kann der salzhaltige Schnee an den Straßenrändern eine Rachen- oder Magenschleimhautentzündung hervorrufen.
  • Bleiben Sie beim Spaziergang mit Ihrem Hund immer in Bewegung, damit er nicht friert. Wenn er sich hinsetzt oder hinlegt, steigt die Gefahr, eine Blasen- oder Nierenentzündung zu bekommen.
  • Mäntelchen und Schuhe sind unnötig. Hunde wechseln vom Sommer- zum Winterfell und umgekehrt. Ein Hundemantel empfiehlt sich allerdings für kranke Hunde, einige Rassen, die regelmäßig geschoren werden (z. B. Pudel) und hoch gezüchtete Rassen (z. B. Nackthund), die sind ihres natürlichen Kälteschutzes beraubt.
  • Lassen Sie Ihren Vierbeiner nicht zu lange apportieren. Sonst drohen Husten und Mandelentzündung.
  • Vorsicht bei Glatteis! Es besteht auch bei Hunden die Gefahr von Bänderdehnung, Kreuzbandriss oder gar eines Knochenbruchs.
  • Pfotenpflege für den Schneespaziergang ist wichtig. Zum Schutz vor Kälte und Eiskristallen kann man die Pfotenballen vorbeugend mit Melkfett oder Vaseline eincremen. Diese wirken als Schutzfilm gegen Reizungen durch Salz, Streusand, Eis und Schmutz.
  • Darüber hinaus sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund möglichst neben dem Gehweg im Gras oder Schnee läuft.
  • Sind die Pfoten doch in Kontakt mit dem Salz gekommen, spülen Sie sie mit lauwarmem Wasser oder besser Eichenrindentee ab. Sind die Pfotenballen bereits rissig oder wund, so ist Hirschtalgcreme (erhältlich in jeder Apotheke) ein bewährtes Hausmittel.
  • Nach jedem Spaziergang oder Aufenthalt im Freien müssen Sie den Hund gut abtrocknen.
  • Aufs Gewicht achten! Hunde brauchen im Winter energiereicheres Futter sonst nehmen sie schnell ab!
  • Denken Sie daran, auch wenn Sie es im Winter gerne mollig warm in Ihrer Wohnung haben, Ihr Hund kann im Gegensatz zu Ihnen nicht sein Fell ausziehen. Drehen Sie deshalb in den Aufenthaltsräumen Ihres Hundes die Heizung nicht zu hoch.

Tipps bei Fellproblemen

Fellprobleme wenn es Struppi juckt und er seine Haare verliert

Der Zustand von Fell und Haut Ihres Hundes ist ein Spiegel seiner Gesundheit. Wie und wann er Sommer- oder Winterfell verliert, hängt von Rasse, Temperatur und Tageslichtslänge ab. Leidet er unter starkem Haarausfall mit haarlosen Stellen, stimmt etwas nicht. Genauso bei stumpfem oder fettigem Fell, Juckreiz oder Ekzemen.

  • Fellprobleme können auf eine Mangelernährung hinweisen. Handelsübliches Futter ist in der Regel ausgewogen, Selbstgekochtes oft nicht. Reichern Sie es mit Mineral- und Vitaminpräparaten sowie ab und zu einem Ei an.
  • Möglicherweise liegt eine Allergie gegen ein bestimmtes Futter vor. Wechseln Sie testweise die Futtersorte.
  • Hinter einem stumpfen Fell, Haarausfall und Schuppen können Parasiten wie z. B. Milben oder eine Pilzinfektion stecken. Oder eine Allergie gegen Flöhe.
  • Hormonelle Ursachen können zu Haarausfall führen, z. B. eine Schilddrüsenunterfunktion. Auch nach einer Kastration verändert sich der Hormonhaushalt kurzzeitig.
  • Stress kann Haarausfall verursachen. Gestresste oder neurotische Hunde kratzen und beißen sich, haben dünnes Haar oder verlieren stellenweise die Haare.
  • Mitunter ist der Haarausfall genetisch bedingt. z. B. Boxer und Dalmatiner neigen dazu. Hier hilft eine Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung.
  • Fellverfärbungen können Zeichen für falsche Ernährung, gestörten Stoffwechsel, Allergien, Stress oder klimatische Veränderungen sein.

Fellpflege muss sein! Sie ist Voraussetzung für ein schönes, gesundes Fell. Auch Hunde mit kurzem Fell bürsten, beim Kämmen fallen Hautveränderungen, Tumore und Ungeziefer auf. Hunde jedoch so selten wie möglich baden und nur mit lauwarmem, klarem Wasser und mildem, rückfettendem Hunde-Shampoo. Dabei die Hundeohren mit Watte schützen.

Versicherungstipp

Als verantwortungsbewusster Hunde- oder auch Pferdehalter sollten Sie unbedingt eine Tierhalterhaftpflichtversicherung besitzen. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Infobox auf der rechten Seite.