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    Natürliche Putzmittel

    Die Wohnung ist kein Operationssaal.

Gesundes Putzen

Gegen Haare im Abfluss, Staub und Schmutz wüten in den meisten Wohnungen chemische Waffen. Die Umwelt schluckt jedes Jahr hunderttausende Tonnen Reinigungsmittel. Hygiene-Experten warnen vor einem übertriebenen Einsatz der Mittel im Haushalt.

Antibakterielle, desinfizierende Putzmittel schaden oft mehr, als sie nützen: Sie töten Bakterien ab, die der menschliche Organismus braucht, um gesund zu bleiben. Die meisten Keime im Haushalt sind in der Regel harmlos und ein Einsatz scharfer Geschütze völlig überflüssig.

Weg mit Rohr- und Abflussreinigern, WC-Beckensteinen und Luftverbesserern, Backofen- und Grillreinigern – denn sie schaden der Gesundheit.

So können Sie natürliche Putzmittel in Ihren Haushalt einbauen

Zurück zur Natur: Säure, Seife und Stein – mehr braucht Sauberkeit nicht

Die Alternative zu industriellen Reinigern gegen Kalk ist Essigwasser. Einfach auf einen Liter Wasser einen Esslöffel Essigessenz geben. Eignet sich auch gut um den Kühlschrank auszuwischen.

  • Spiritus ist ein hervorragender Glasreiniger. Mit Wasser mischen und in eine Sprühflasche füllen. Pur ist Spiritus auch ein wirksames Fleckenmittel.
  • Haushaltssoda sorgt für einen sauberen Abfluss und beugt unangenehmen Gerüchen vor. Eine Hand voll Soda in den Abguss geben und mit viel heißem Wasser nachspülen.
  • Im Bad kann man auf harte Reiniger verzichten. Essigmischung oder Wiener Kalk ist völlig ausreichend. Duftsteine in der Kloschüssel sind überflüssig. Unkonventionell, aber effektiv entfernt eine Gebissreinigertablette Ablagerungen im Toilettenbecken.
  • Mit Kieselerde beugt man Schimmelbildung in der Dusche vor: Einfach in der Apotheke oder Drogerie etwas Silikagel kaufen und in die Dusche hängen. Es absorbiert Feuchtigkeit. Hat sich trotzdem Schimmelpilz eingenistet, hilft folgendes Hausmittel: Fünfprozentigen Essig mit Sodalösung oder Spiritus mischen und mit einer Bürste den Schimmel bearbeiten.
  • Den Zitrusreiniger für das WC kann man leicht selbst herstellen: Zehn Milliliter Spülmittel mit fünf Tropfen Zitronenöl vermischen. Dann in einer Plastikschüssel 210 Milliliter destilliertes Wasser und 25 Gramm Zitronensäure so lange verrühren, bis eine klare Flüssigkeit entsteht. Vorsichtig die Spülmittel-Zitronenöl-Mischung unterrühren und alles in eine Flasche füllen. Der Reiniger hält sich etwa ein Vierteljahr.
  • Händewaschen ist die wichtigste Maßnahme, keine Bakterien zu verteilen. Allerdings reichen Wasser und Seife manchmal nicht aus, beispielsweise wenn es darum geht, lästigen Fisch- oder Knoblauchgeruch wegzubekommen. Hier hilft es, die Hände mit frischem Zitronensaft abzureiben.
  • Häufig getragene Kleidungsstücke, die weder gewaschen noch gereinigt werden dürfen, können schon mal müffeln. Dagegen hilft ein altes Hausmittel: Wodka pur in eine Sprühflasche geben, die betroffenen Stellen einsprühen und an der Luft trocknen lassen. Der Wodka tötet die Bakterien und hinterlässt garantiert keinen Geruch.

Versicherungstipp

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