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    Kündigung wegen Eigenbedarf

    Der häufigste Kündigungsgrund

Kündigungsgrund Eigenbedarf

Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, wenn Ihnen eine Kündigung mit dieser Begründung ins Haus flattert. Auch wenn der Vermieter der Immobilie selbst in die Wohnung ziehen will, muss er strenge Vorschriften beachten.

Eigenbedarf liegt nur vor, wenn der Vermieter die Wohnung oder das Haus selbst benötigt. Der Vermieter muss vernünftige und nachvollziehbare Gründe nennen, warum er die Immobilie für sich, einen Familienangehörigen (hier zählen nur Eltern, Geschwister, Kinder, Enkel) oder eine Person braucht, die zu seinem Hausstand gehört (z. B. Altenpfleger). Im Kündigungsschreiben muss der Vermieter schriftlich begründen, für welche Person er die Immobilie benötigt und einen konkreten Sachverhalt beschreiben.

Aber Sie können sich wehren und haben dabei oft gute Karten. Ehe es hart auf hart geht, sollten Sie sich juristischen Rat holen.

Unberechtigte Gründe:

Unberechtigte Gründe:

  • Er möchte die Immobilie gewerblich nutzen.
  • Er beansprucht überhöhten Wohnbedarf z. B. die 18-jährige Tochter soll in eine 107 qm große Wohnung ziehen.
  • Er hat selber mit ihnen einen unbefristeten statt einem Zeitmietvertrag abgeschlossen.
  • Eigenbedarf als Grund ist nur vorgeschoben. In diesem Fall können sie Schadenersatz für Umzugs-, Prozess und Maklerkosten verlangen.

Berechtigte Gründe

Gründe

  • Das Kind des Vermieters soll wegen der Befürchtung, es könnte sich sonst vom Elternhaus lösen, in die Wohnung ziehen.
  • Er stellt die Wohnung seinem Kind zur Verfügung, um ihm die Möglichkeit zur Familiengründung zu geben.
  • Eigener Familienzuwachs führt zu größerem Platzbedarf.
  • Er braucht aus gesundheitlichen Gründen eine kleinere bzw. Erdgeschosswohnung.
  • Der Vermieter will sich selbst um Heizung und Hausverwaltung kümmern.
  • Er wurde selbst aus einer Mietwohnung gekündigt.
  • Wohnung und Arbeitsplatz sollen im gleichen Haus sein.
  • Er möchte die Wohnung aus beruflichen Gründen als Zweitwohnung nutzen. Dazu muss er sich mindestens 8 Arbeitstage/ Monat in der Wohnung aufhalten.
  • Er möchte die gekaufte Wohnung als Alterswohnsitz nutzen.

Versicherungstipp

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