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    Zahlen und Fakten zur Rente

    Die gesetzliche Rente steckt seit vielen Jahren in der Krise!

Rentenfakten

Woher kommen die Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rente? Die Probleme sind vielfältig, aber letztendlich lässt sich die Problematik einfach zusammenzufassen: Zu wenig Beitragszahler müssen zu viele Renten finanzieren. Das liegt im Wesentlichen an folgenden Punkten.

Deutschland wird älter

Was sind die Gründe für eine immer älter werdende Gesellschaft:

Dank der Fortschritte im medizinischen Bereich und des verbesserten Gesundheitssystems leben die Menschen in Deutschland immer länger. Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg seit 1950 stark an. Die Rentenbezugsdauer hat sich damit in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt um sieben Jahre auf nunmehr 17 Jahre erhöht.

Eine 65-jährige Frau kann heute davon ausgehen, noch weitere 22,6 Jahre zu leben – das sind sechs Jahre mehr als noch vor 20 Jahren. Aufgrund dieser Erfahrungen kann man davon ausgehen, dass sich die Lebenserwartung bis zum Jahr 2030 um circa weitere drei Jahre erhöhen wird.

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung)

Der Rentnerquotient

Zukünftig werden die Beitragszahler zur Rente zu wenige sein:

Im deutschen Rentensystem kommen die derzeit Erwerbstätigen und ihre Arbeitgeber mit ihren Beiträgen zur gesetzlichen Rente für diejenigen auf, die heute Rente beziehen. Deshalb kann man aus der Erwerbstätigkeit ableiten, wie stark die sozialen Sicherungssysteme künftig durch den erhöhten Anteil älterer Menschen belastet werden.

Als Maßzahl hierfür wird der so genannte „Rentnerquotient“ genommen, d. h. die Anzahl der Beitragszahler (Erwerbstätigen), die für einen Rentner aufkommen. Im Sinne des Generationenvertrags kommen zurzeit dreieinhalb Erwerbstätige jeweils für einen Rentner auf. Aufgrund sinkender Geburtenrate und steigender Lebenserwartung werden in 30 Jahren nur noch zwei Beitragszahler für jeweils einen Rentenbeziehenden sorgen.

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Achtung Inflation

Achtung Inflation

Bei der Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherungsträger wird in den Berechnungen die Inflation nicht berücksichtigt. Wie wichtig diese jedoch ist, sieht man an dem folgenden Beispiel:

Vorausgesetzt wird eine gesetzliche Rente von 1.014 Euro. Nimmt man eine durchschnittliche Inflation von jährlich 1,5 % an (optimistische Schätzung!), so bleiben nach 33 Jahren nur noch 620 Euro Kaufkraft übrig (Quelle: NDR). Auch gab es in den letzten Jahren bei den so genannten Nullrunden keine Anpassung der Renten an die gestiegenen Preise mehr.

Also denken Sie als Anleger daran, die Inflation bei den Plänen für die Altersversorgung im Hinterkopf zu haben.

Versicherungstipp

In diesem Abschnitt haben Sie nun erfahren, dass die fehlenden Beitragszahler im Rentensystem die private Rentenvorsorge unumgänglich machen, informieren Sie sich doch gleich über die fondsgebundene Rentenversicherung der WWK auf der rechten Seite in der Infobox!