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  • WWK Versicherungen

    Das Thema Fonds von A - Z

    Eine verständliche Einführung in das Thema Fonds

Fonds-ABC

Manche Menschen fühlen sich beim Thema Fonds, als würden sie eine neue Sprache erlernen. Wer kennt sich schon mit "Abgeltungssteuer", "Cost-Average-Effekt" oder etwa der "WKN" aus? Aus diesem Grund haben wir Ihnen eine Übersicht zu den gängigsten Begriffen rund um die Fonds- und Finanzwelt erstellt.

Abgeltungssteuer

Was versteht man unter der Ageltungssteuer?

Investmentanteile, die nach dem 1. Januar 2009 gekauft wurden, sind abgeltungsteuerpflichtig. Das heißt, beim Verkauf werden 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag und eventuell Kirchensteuer) des Ertrags automatisch ans Finanzamt abgeführt. Die Besonderheit und ein großer Vorteil von Dachfonds wie den WWK Select Fonds ist, dass der interne Verkauf nicht steuerschädlich ist. Schichtet der Fondsmanager innerhalb des Dachfonds um, wird keine Abgeltungsteuer fällig. Gleiches gilt für den Anlagewechsel in einer fondsgebundenen Rentenversicherung.

Benchmark

Benchmark = Vergleichsindex

Mit Hilfe eines Vergleichsindex wird festgestellt, ob ein Investmentfonds eine überdurchschnittliche oder eher unterdurchschnittliche Wertentwicklung genommen hat. Dieser Vergleichsindex wird Benchmark genannt und spiegelt den durchschnittlichen Markt wider. Klassische allgemeine Benchmarks sind MSCI World oder MSCI Deutschland.

Cost-Average

Cost-Average-Effekt = Durchschnittskosteneffekt

Bei einer regelmäßigen Investmentanlage mit gleich bleibendem Beitrag erwirbt man bei fallenden Kursen aufgrund des niedrigen Preises mehr Fondsanteile, während bei steigenden Kursen weniger Anteile gekauft werden. Insgesamt erzielt man so bei regelmäßigen Einzahlungen einen günstigeren Durchschnittspreis als bei Erwerb einer stets gleichen Anzahl von Investmentanteilen.

Direktanlage

Sparplan

Regelmäßige Investition eines festen Betrages in einen Investmentfonds. Dabei werden zwischenzeitliche Kursschwankungen durch den Cost-Average-Effekt ausgeglichen. So kann man mit geringem monatlichen Aufwand ein beachtliches Vermögen erzielen.

Einmalanlage

Auf den richtigen Fonds setzen. Sie entscheiden sich, eine einmalige Summe in einem bestimmten Zeitraum anzulegen.

Entnahmeplan

Die Anlageform, die sich monatlich auszahlt. Sie haben die Möglichkeit, einen bestimmten Betrag über einen gewissen Zeitraum anzulegen und eine monatliche Auszahlung zu vereinbaren.

Ertragsverwendung

Thesaurierung

Bei einer Thesaurierung der Erträge erfolgt keine Ertragsausschüttung an die Fondsinhaber, sondern die Gewinne werden von der Kapitalanlagegesellschaft in Fondsanteile reinvestiert.

Ausschüttung

Die mit einem Fonds erzielten Erträge werden jährlich zu einem festen Termin von der Kapitalanlagegesellschaft an die Fondsanleger ausbezahlt (ausgeschüttet). Bei der fondsgebundenen Versicherung werden diese Erträge von der WWK wieder in die Anteile des gewählten Fonds investiert.

ISIN

ISIN = International Security Identification Number

Diese Nummer dient der eindeutigen internationalen Identifikation von Wertpapieren und besteht aus einem zweiteiligen Ländercode (z. B. DE für Deutschland), gefolgt von einer zehnstelligen alphanumerischen Kennung.

Kosten

Ausgabeaufschlag = Gebühr beim Erwerb von Fondsanteilen

Eine einmalige Gebühr, die für den Anleger nur beim Erwerb von Fondsanteilen anfällt. Der Ausgabepreis ergibt sich aus dem Rücknahmepreis (Anteilspreis) zuzüglich eines Ausgabeaufschlages. Im Rahmen einer WWK Versicherung entfällt diese Gebühr.

Verwaltungsgebühr = Managementgebühr

Investmentfonds erheben für Firmenanalysen, Controlling und vor allem für die Bezahlung der Fondsmanager eine Verwaltungsgebühr, manchmal auch Managementgebühr genannt. (Englisch: Management Fee)

Kurs-Gewinn

Was versteht man unter einem Kurs-Gewinn-Verhältnis

Bezeichnet den Kurs einer Aktie im Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Ein niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis bedeutet eine niedrige Unternehmensbewertung und umgekehrt.

Ranking

Ranking

Die quantitative Beurteilung von Fondsgesellschaften und Investmentfonds durch objektiv nachvollziehbare Kennzahlen wie z. B. Wertentwicklung und Volatilität. Die Voraussetzungen dafür sind eine ausreichend große Vergleichs-Fondsgruppe und ein mindestens drei- bzw. fünfjähriges Bestehen des Fonds. Zu den am meisten beachteten Fondsanalysten zählen Morningstar, Standard & Poor's und FERI Trust.

Rating

Standardisierte Beurteilung der Bonität des Emittenten und seiner Schuldtitel durch spezialisierte Agenturen. Unabhängige Agenturen bedienen sich bei dieser Klassifizierung bestimmter Kennziffern, so genannte Rating-Skalen (z. B. von AAA für die beste Bonität bis D für mangelnde Zahlungsfähigkeit).

Shift

Shift

Das angesparte Vermögen wird in neue Fondsanteile umgeschichtet. Mit der laufenden Sparrate werden weitere Anteile des bisherigen Fonds gekauft.

Switch

Das angesparte Vermögen bleibt im bestehenden Fonds. Mit der laufenden Sparrate werden Anteile neuer Fonds gekauft.

WKN

Was versteht man unter einer WKN?

Die Wertpapierkennnummer dient der Nummerierung der einzelnen Wertpapierarten und -gruppen zur Erleichterung des Wertpapierverkehrs; in Deutschland sind dies sechsstellige Identifikationsnummern.

Versicherungstipp

Wir hoffen, Sie sind nun mit den gängigsten Begriffen rund um das Thema Fonds vertraut. Möchten Sie nun aktiv werden und sich über die top-gerateten Fondsprodukte der WWK informieren, finden Sie in der Infobox auf der rechten Seite weitere Informationen.